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Neupräsentation der Naturhistorsichen Sammlungen und der Alten Meister


     

Ästhetik der Natur

Die neue Dauerausstellung
der Naturhistorischen Sammlungen



Am 8. Mai 2013 kehrt die Natur in das Museum Wiesbaden zurück.
Im sanierten und neugestalteten Nordflügel öffnen sich die Türen zur neuen Dauerausstellung der Naturhistorischen Sammlungen.
Die Ausstellung "Ästhetik der Natur" schlägt mit ihren vier Themenräumen "Form", "Farbe", "Bewegung" und "Zeit" eine Brücke zwischen Kunst und Natur. Auf den Spuren der Erd- und Evolutionsgeschichte wird die formenreiche und farbenprächtige Vielfalt der Natur präsentiert.

Die Besucher sind zum Entdecken und Erkennen eingeladen. Sie können Hunderte von Schnecken und Muscheln bestaunen und sich an der Farbenpracht von Paradiesvögeln erfreuen.
Oder sich von einem Gepard in schneller Jagd in den Bann ziehen lassen und mit Millionenjahre alten Versteinerungen aus der Region das Leben in den Meeren, Sumpflandschaften und Flüssen vergangener Erdzeitalter erkunden.
Der Wunsch, ein sinnliches Erlebnis zu bieten und damit die Achtung der Natur zu fördern, prägt das Ausstellungskonzept.
Die Schau baut auf die Ausstrahlungskraft der Objekte, die in aufwendig restaurierten und modernisierten Vitrinen aus der Gründungszeit des Museum erstrahlen.

 

 

 

 

 



Die neue Dauerausstellung bietet eine Begegnung mit einem ausgewachsenen Eisbären in aufrechter Haltung.

Alte Meister


Ab Mai 2013 zeigt das Museum Wiesbaden seine Sammlung Alter Meister im sanierten und neu strukturierten Südflügel.

Die Sammlung der Alten Meister umfasst Werke vom 12. bis ins 19. Jahrhundert. Im Bereich der mittelalterlichen Kunst findet sich nicht nur ein umfassendes Konvolut an sakralen Skulpturen; auch die Gemäldesammlung verfügt über bedeutende Werke. Arbeiten wie die vom Meister des Heisterbacher Altars, des Meisters von St. Severin, von Bartholomäus Bruyn und Lucas Cranach (Werkstatt) legen davon Zeugnis ab.
Vom Mittelalter ausgehend spannt sich dann der Reigen berühmter Maler wie Sebastiano del Piombo, Franz Floris, Domenico Tintoretto, Pietro Liberi, Joos de Momper bis hinein ins 19. Jahrhundert. Hier finden sich Künstlernamen wie Oswald Achenbach, Anselm Feuerbach, Ludwig Knaus und Carl Spitzweg bis Lovis Corinth und Max Liebermann.

Die neue Präsentationsform der Sammlung Alter Meister sieht keinen chronologischen Gang durch die Kunstgeschichte vor, sondern eine Anordnung in Themenräumen, welche die Gattungen Religion, Porträt, Mythologie, Stillleben und Landschaft umfassen. Innerhalb dieser Konzeption wurde lediglich eine Ausnahme gemacht: Dem 17. Jahrhundert,
dem "goldenen Zeitalter" der niederländischen Kunst, wird ein eigener Raum gewidmet.

Um die Virulenz und die Aktualität innerhalb dieser jeweiligen Gattungen zu verdeutlichen, finden sich in den Themenräumen auch Positionen der Gegenwartskunst wieder. Hierbei handelt es sich um ausgewählte Künstler, die nicht nur aus dem Geist, dem Verständnis oder mit den Techniken altmeisterlicher Kunst arbeiten, sondern um Künstler, die sich dezidiert mit Werken der Alten Meister im Museum Wiesbaden auseinandergesetzt haben und darauf reagieren. So darf man sich insbesondere auf die Arbeiten von Katsura Funakoshi (geb. 1951) und Kazuo Katase (geb. 1947) im Kontext der Alten Meister freuen.

 

Alberto Piazza da Lodi
(Meister der Wiesbadener Heimsuchung):
Heimsuchung Mariae, um 1520

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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