Mo 10 Jul

Finissage und Sommerfest

Finissage der Ausstellung „Oskar Zwintscher — Weltflucht und Moderne“ zum Sommerfest

Die große Sonderausstellung „Weltflucht und Moderne — Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900“ geht in den Endspurt. Zum großen Finale einläutend verrät eine Buchvorstellung der Autoren Susanna Partsch und Andreas Dehmer am 20. Juli mehr zum geheim-nisvollen Portrait „Dame mit Zigarette“, das als Leihgabe in der Ausstel-lung zu sehen ist. Am 22. Juli feiert das Museum Wiesbaden die Finissage der Retrospektive über das Schaffen des bedeutenden deutschen Jugend-stilkünstlers mit einem Sommerfest. Die letzte Chance, die Ausstellung zu sehen bietet sich am 23. Juli.

Oskar Zwintscher (1870, Leipzig – 1916, Loschwitz) zählt zu den großen künstlerischen Wiederentdeckungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Museums Wiesbaden. Eine großangelegte Ausstellung im Museum Wiesbaden holt das facettenreiche Werk des Künstlers noch bis zum 23. Juli 2023 nach 114 Jahren nach Wiesbaden zurück. „Weltflucht und Moderne“ verortet den Porträtkünstler, der bereits zu Lebzeiten Ausstellungserfolge in Wiesbaden feierte, in der Kunst des Jugendstils und des Symbolismus. Fast 60 Gemälde, darunter Porträts von prominenten Mitgliedern der Gesellschaft der Jahrhundertwende oder Zwintschers Muse und Ehefrau Adele ziehen die Blicke ihrer Betrachter:innen in ihren Bann. Die Schau spannt mit ikonischen Porträts, brillanten Zeichnungen und Karikaturen, Beispielen angewandter Kunst bis hin zu idyllischen Landschaften den Bogen von Zwintschers künstlerischen Anfängen bis hin zu seinem Spätwerk. Fast 60 Gemälde, darunter Porträts von prominenten Mitgliedern der Gesellschaft der Jahrhundertwende oder Zwintschers Muse und Ehefrau Adele ziehen die Blicke ihrer Betrachter:innen in ihren Bann. Um 1900 porträtierte Zwintscher unter anderen die junge Ehefrau des Dichters Rainer Maria Rilke, Clara Westhoff – aber auch Rilke selbst und Heinrich Vogeler malte er. Vielfältig sind auch die Beziehungen Oskar Zwintschers zum Künstlerdorf Worpswede, wo man seine Malerei sehr schätzte. Mit Paula Modersohn-Becker und Heinrich Vogeler verband ihn eine Freundschaft.

„Der Fotograf Hugo Erfurth und der Maler Oskar Zwintscher waren nicht nur befreundet, gemeinsam entwickeln sie eine medienübergreifende neue Sprache für Porträtdarstellungen. Die Darstellungen von Zwintschers Frau Adele in beiden Kunstformen geben darüber sprechend Zeugnis ab, “ beurteilt Kurator Dr. Peter Forster.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Hessische Kulturstiftung und die Freunde des Museums Wiesbaden e.V.

Hr2 ist Kulturpartner der Ausstellung.

ARTE ist Medienpartner der Ausstellung.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Weitere Kooperationspartnern sind die Hochschule für Bildende Künste Dresden, die Städtische Galerie Dresden und das Kupferstich-Kabinett/SKD.

https://museum-wiesbaden.de/zwintscher

Begleitprogramm

Do, 20 Jul 2023, 18 Uhr

Buchvorstellung „Symphonie in Schwarz. Eine Spurensuche zwischen Lebensreform, Frauenbewegung und Bohème“ Ein Gespräch mit Dr. Peter Forster, Dr. Susanna Partsch, München und Dr. Andreas Dehmer, Albertinum Dresden Eintritt frei

Sa, 22 Jul 2023, 17 Uhr

Sommerfest / Finissage

„Weltflucht und Moderne — Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900“ Freiluftatelier für Familien, Livemusik, Speisen und Getränke auf dem Vorplatz des Museums Eintritt frei

Eintritt

Ticketerwerb an der Tageskasse oder Buchung online:

https://tickets.museum-wiesbaden.de/

Sonderausstellung* 12,— Euro (9,— Euro ermäßigt)

* Eintritt in die Sonderausstellungen beinhaltet den Besuch der Sammlungen.

Eintritt frei für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Diese Website verwendet Cookies. Mit dem Besuch der Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen.