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Figurenpaar der Bison Horn Marias nach Art der Dhokra Kunst als Messingguss in verlorener Form. Indien, 20. Jh. Foto: Museum Wiesbaden ⁄ Stefan Schmitt.

Im heutigen Indien stoßen extreme Gegensätze aufeinander: Neben gigantischen Metropolregionen finden sich Spuren einer jahrtausendealten Kultur und Geschichte. Zusätzlich gibt es eine Seite, die den meisten Touristen verborgen bleibt — eine gesellschaftliche Nische jenseits des bis heute vom Kastensystem geprägten Alltags: Die Welt der Adivasi. In einer Studienausstellung wird diese verborgene Facette Indiens erlebbar, begleitet von Fotos des Wiesbadener Werner Hammer und unter Einbezug von Objekten aus der ethnologischen Sammlung.

Adivasi – ein Wort aus dem Sanskrit, dass „Erste Siedler“ bedeutet. So bezeichnen sich die etwa 100 Millionen Vertreter verschiedener Gruppen im heutigen Indien. In einer Nische am Rande der modernen Gesellschaft konnten sie bis heute ihre Kultur bewahren. Doch ihre Lebensweise verschwindet angesichts der Bedrohung durch Wirtschaftskonzerne und modernen Umweltschutz. Die Ausstellung gibt Einblicke in diese schwindende Lebenswelt mit zeitgenössischen Fotos und Objekten und thematisiert die Beziehungen Mensch–Natur.

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