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Ludwig Knaus, Die goldene Hochzeit, 1859, Grohmann Museum at Milwaukee School of Engineering. Foto: Grohmann Museum and Larry Sanders, Milwaukee

Heiraten Sie im Museum Wiesbaden

Hochzeitstag am 24. Juli 2020

Suchen Sie noch den richtigen Ort?

Zum ersten Mal können sich Paare im Museum Wiesbaden trauen lassen. Das Standesamt Wiesbaden führt nur am 24. Juli Trauungen bei uns durch.

Nähere Informationen unter 0611 / 31 3406
heiraten@wiesbaden.de
Standesamt Wiesbaden

Film

Peter Forster im Gespräch zur Ausstellung

Pressestimmen zur Ausstellung

Vom 20. April 2020
Interview zur Ausstellung mit Peter Forster und Jutta Szostak
Blaue Stunde. Wiesbadener Kulturgespräche

vom 17. Februar 2020
Ludwig Knaus in Wiesbaden: Das gelungene Leben
Beitrag der Frankfurter Rundschau

von 22. Februar 2020
„Ludwig Knaus – Homecoming“ im Museum Wiesbaden
Beitrag von www.feuilletonfrankfurt.de

»New York is the market for Knaus.«

Samuel Putnam Avery, 1889

Ludwig Knaus, Selbstbildnis 1890, Museum Wiesbaden
Ludwig Knaus, Selbstbildnis 1890, Museum Wiesbaden

Ludwig Knaus, der 1829 in Wiesbaden geboren und 1910 hochdekoriert als Professor in Berlin verstorben ist, zählte zu bedeutendsten deutschen Künstlern im 19. Jahrhundert.

Genremalerei

Mit seinen im In- und Ausland erfolgreichen Genrebildern prägte er eine Gattung und verhalf der Genremalerei zu einer einzigartigen Popularität. Neben der Genremalerei, bei der er neue Standards setzte, war er auch höchst erfolgreich als Porträtist tätig. Zu seiner Geburtsstadt Wiesbaden pflegte er zeitlebens ein intensives Verhältnis. Hier entstanden in seinem Atelier zahlreiche seiner Arbeiten. Die Stadt Wiesbaden selbst „schmückte“ sich im 19. Jahrhundert gerne mit dem Künstler und war sich dessen künstlerischer Stellung im internationalen Kontext immer bewusst. Seit 1850 war der Name Ludwig Knaus in aller Munde — dies bedeutete, dass neben der Vorliebe der Deutschen für sein Werk, zudem eine internationale Nachfrage nach seinen Arbeiten bestand. Nach seinem Tod 1910 verblasste jedoch rasch sein Ruhm und mit ihm die Bedeutung der Genremalerei.

Ludwig Knaus, Hessisches Leichenbegängnis im Winter 1871<br>Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg
Ludwig Knaus, Hessisches Leichenbegängnis im Winter 1871
Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg
Ludwig Knaus, Hinter den Kulissen, 1880<br>Grohmann Collection, Milwaukee, WI, USA
Ludwig Knaus, Hinter den Kulissen, 1880
Grohmann Collection, Milwaukee, WI, USA
Ludwig Knaus, Der heimkehrende Student, 1884<br>Grohmann Museum Collection at Milwaukee School of Engineering
Ludwig Knaus, Der heimkehrende Student, 1884
Grohmann Museum Collection at Milwaukee School of Engineering
Ludwig Knaus, Das Kirchweihfest (Tanz unter den Linden vor einem hessischen Dorf) 1883<br>Städel Museum, Frankfurt am Main
Ludwig Knaus, Das Kirchweihfest (Tanz unter den Linden vor einem hessischen Dorf) 1883
Städel Museum, Frankfurt am Main

 

Ziel der Ausstellung „Homecoming“ ist es, an die Glanzzeit von Ludwig Knaus anzuknüpfen und den Künstler wieder ins allgemeine, und insbesondere ins hessische Gedächtnis zu rufen. Dabei spielt die zentrale Rolle, dass wichtige Hauptwerke des Künstlers, wie die „Goldene Hochzeit“, zu dessen Lebzeiten bereits nach Amerika verkauft wurden. Indem diese Werke aus amerikanischem Besitz erstmalig wieder in Deutschland präsentiert werden können, wird schlagartig deutlich, wie prägend sie für das Kunstverständnis der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts waren.

Knaus beeinflusste Generationen von Künstlern und die Reproduktionen nach seinen Werken gehörten zum allgemeinen Kanon — nicht nur in Deutschland. Daher liegt der Fokus der Ausstellung auf jenen Hauptwerken aus Amerika, die für seinen Ruhm mitverantwortlich waren und die nun erstmalig wieder „nach Hause“ zurückkehren.

Ausstellungsansichten

Zeichnungen im Werk von Ludwig Knaus

Ludwig Knaus, Studie einer Frau mit Kind beim Lausen, o. J.<br>Kohle auf bräunlichem, Velinpapier, 47,2 × 31,2 cm, Dauerleihgabe aus Privatbesitz im Museum Wiesbaden
Ludwig Knaus, Studie einer Frau mit Kind beim Lausen, o. J.
Kohle auf bräunlichem, Velinpapier, 47,2 × 31,2 cm, Dauerleihgabe aus Privatbesitz im Museum Wiesbaden

Bereichernd soll dieses Konvolut mit weiteren wenigen Werken aus deutschen Museen ergänzt werden, die es ermöglichen, die einzigartigen thematischen wie malerischen Qualitäten von Ludwig Knaus hervorzuheben. Hierzu ist es gewinnbringend, Knaus als Zeichner zu würdigen. Neben der herausragenden Qualität seiner Zeichnungen, die durchaus gleichwertig mit jenen seines Berliner Akademiekollegen Adolph von Menzel zu sehen sind, geben sie überaus wichtige Erkenntnisse zur Genese seiner Gemälde. Mit der Präsentation von weit mehr als über einhundert Blättern, tragen die Zeichnungen dazu beitragen, den künstlerischen Kosmos von Knaus darzustellen.

Ludwig Knaus, Ein Wiedersehen, Figurenstudie zu Heimkehrender Student, 1884<br>Kohle auf blauem, Büttenpapier, 60 × 46,4 cm, Dauerleihgabe aus Privatbesitz im Museum Wiesbaden
Ludwig Knaus, Ein Wiedersehen, Figurenstudie zu Heimkehrender Student, 1884
Kohle auf blauem, Büttenpapier, 60 × 46,4 cm, Dauerleihgabe aus Privatbesitz im Museum Wiesbaden
Ludwig Knaus, Hoheit auf Reisen, 1867<br>Kohle auf Papier, 79 × 116 cm Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, Stiftung Otto Knaus, Stuttgart 1947
Ludwig Knaus, Hoheit auf Reisen, 1867
Kohle auf Papier, 79 × 116 cm Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, Stiftung Otto Knaus, Stuttgart 1947

AKTION: Ehepaare erhalten an ihrem Hochzeitstag kostenfreien Eintritt in die Ausstellung.

Da das Gemälde, "die Goldene Hochzeit" zum ersten Mal wieder in Deutschland zu sehen ist, schenken wir Ihnen an Ihrem Hochzeitstag einen freien Besuch der Ausstellung.

Kalender

Jul 20

Thu 09
18:00 —19:00
ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Ludwig Knaus — Home­co­ming

Mit Dr. Martina Mauritz

Ziel der Auss­tel­lung „Home­co­ming“ ist es, an die Glanz­zeit von Ludwig Knaus anzu­knüp­fen und den Künst­ler wieder ins allge­meine, und insbe­son­dere ins hessi­sche Gedächt­nis zu rufen.

3,— Euro, zzgl. Eintritt max Teil­neh­mende: 8
ACHTUNG: Alle Besu­cher*in­nen ab 6 Jahren müssen einen Mund-Nasen­schutz oder ein „Visier“ tragen.
Thu 16
18:00 —19:00
ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Ludwig Knaus — Home­co­ming

Mit Annka­trin Kaul

Ziel der Auss­tel­lung „Home­co­ming“ ist es, an die Glanz­zeit von Ludwig Knaus anzu­knüp­fen und den Künst­ler wieder ins allge­meine, und insbe­son­dere ins hessi­sche Gedächt­nis zu rufen.

3,— Euro, zzgl. Eintritt max Teil­neh­mende: 8
ACHTUNG: Alle Besu­cher*in­nen ab 6 Jahren müssen einen Mund-Nasen­schutz oder ein „Visier“ tragen.
Tue 21
18:00 —19:00
KURATORENFÜHRUNG

Ludwig Knaus — Home­co­ming

Mit Dr. Peter Fors­ter
Foto: Museum Wiesbaden

In der vom Museum Wies­ba­den und dem Lenbach­haus München in enger Koope­ra­tion konzi­pier­ten Auss­tel­lung werden die indi­vi­du­el­len künst­le­ri­schen Werde­gänge (Sankt Peters­burg, München, Murnau, Schweiz) beider Persön­lich­kei­ten verfolgt, zuein­an­der in Bezie­hung gesetzt und mit ihren stän­dig in Verän­de­rung begrif­fe­nen priva­ten Verhält­nis­sen in Verbin­dung gebracht.

3,— Euro, zzgl. Eintritt max Teil­neh­mende: 8
ACHTUNG: Alle Besu­cher*in­nen ab 6 Jahren müssen einen Mund-Nasen­schutz oder ein „Visier“ tragen.

Weitere Termine

Schirmherr der Ausstellung ist Ministerpräsident Volker Bouffier.

Sponsoren und Förderer

In Kooperation mit