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Das Museum Wiesbaden inszeniert mit Thomas Bayrle eine Jubiläumsausstellung! Jubiläum insofern, weil hier vor Ort 1966 eine seiner ersten Museumsausstellungen stattfand. Damals konnte in der „extra“-Ausstellung ein ganzer Raum mit seinen Maschinen bestaunt werden. Die Zeitungsberichte lassen heute noch Schmunzeln, wenn der „Schelm von Bergen-Enkheim“ (Nassauische Landeszeitung) ausgerufen wird, dessen „bewusst marktschreierisch wirkende Arbeiten Phänomene des Massenwahns entdecken für eine possierlich scheinend(e), aber mit kritischen Fußnoten versehene Pop-Variante. […] ‚Historienmalerei‘ als Pop-Spektakel, aufgekratzt, und dennoch aktuelle Wirklichkeit bänkelsängerisch und mit bösem Ingrimm denunzierend.“ (Frankfurter Rundschau)

Thomas Bayrles Maschinen aus der damaligen Präsentation finden sich ebenso wieder, wie begleitende Studien und Skizzen, sowie aktuelle Arbeiten der letzten Jahre. Genau wie damals glänzt Bayrle auch heute mit ästhetischer Analyse, aber auch feinsinniger Kritik der uns umgebenden Bild- und Lebenswelt. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler, der mit seinen Werken, aber auch durch seine Jahrzehnte währende Lehrtätigkeit am Städel in Frankfurt die Kunstszene im Rhein-Main-Gebiet entscheidend geprägt hat und bis heute prägt. Ergänzend werden Arbeiten von Alf Bayrle, dem Vater des Künstlers gezeigt.

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