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Das Natternkind des Asklepios

Studienausstellung

15 Nov — 18 Apr 21

Äskulapnatter bei Wiesbaden Frauenstein. Foto: Museum Wiesbaden / Dr. Lukas Hartmann

Schon in der griechischen Mythologie gilt die Schlange aufgrund ihrer Eigenschaft sich zu Häuten vor allem als Symbol der Verjüngung und der Reinheit. So ist auch der Begleiter des Asklepios, dem griechisch-römischen Begründer und Gott der Heilkunst — und daher ziert die Äskulapnatter den bekannten Stab. Der Raum westlich und nördlich von Wiesbaden ist neben einigen Gebieten im Odenwald und der Region um Passau eine der wenigen Regionen in Deutschland, in denen die Äskulapnatter noch vorkommt. Die ungiftige und bis zu zwei Meter lange Natter jagt überwiegend in niedrigen Bäumen. Ein weiteres nur von zwei Stellen in Hessen bekanntes Reptil ist die Smaragdeidechse, welche zugleich unsere größte heimische Eidechsenart darstellt. Sowohl die Äskulapnatter als auch die Smaragdeidechse sollen in der bevorstehenden Studienausstellung des Museums Wiesbaden zusammen präsentiert werden, nicht zuletzt um auf ihre Schutzbedürftigkeit aufmerksam zu machen und ihre interessante Biologie darzustellen.

„Uns geht es in den Ausstellungen nicht nur um die interessante Biologie der Tiere, sondern wir wollen auch zeigen wie Mensch und Tier heute zusammen existieren können — denn diese Schlange bedarf unseres Schutzes“

Dr. Andreas Hennig, Direktor

Ausstellungsansichten

alle Bilder: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert
alle Bilder: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert

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