Offene Stellen

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) für Provenienzforschung

Die Zentrale Stelle für Provenienzforschung Hessen sucht zum 01.10.2026 eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d)

für das Projekt „NS-Provenienzforschung zu Skulpturen und Plastiken in der Kunstsammlung des Museum Wiesbaden“

befristet für zwei Jahre in Vollzeit (40 Std./Woche) in der Entgeltgruppe 13 TV-Hessen.

Dienstort ist das Museum Wiesbaden

Das Museum Wiesbaden – Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur ist ein Zweispartenhaus für Kunst und Natur. Seit mehreren Jahren werden die Objekte der Kunstsammlung systematisch auf ihre Provenienzen überprüft, um NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut zu identifizieren. In einem neuen Projekt soll nun der Bestand der Skulpturen und Plastiken aus der Zeit des 13. bis 20. Jahrhunderts untersucht werden.

Die Zentrale Stelle für Provenienzforschung Hessen mit Sitz am Museum Wiesbaden wurde 2015 für die im Mandanten Historisches Erbe zusammengefassten hessischen Landesmuseen und Schlösser gegründet. Ihre Aufgabe ist es, die Sammlungen des Mandanten nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu durchsuchen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Grundlage für die Arbeit der Zentralen Stelle sind die Washingtoner Prinzipien. Die Projektstelle ist bei der Zentralen Stelle für Provenienzforschung Hessen angesiedelt und dient der Provenienzforschung in der Kunstsammlung des Museum Wiesbaden.


Die Aufgaben umfassen:

  • Provenienzrecherche zu 100 überwiegend deutschen Skulpturen und Plastiken aus der Zeit des 13. bis 20. Jahrhunderts im Bestand des Museum Wiesbaden
  • Verfassen von Dossiers zu den einzelnen Objektrecherchen sowie Erstellung eines Abschlussberichts nach wissenschaftlichen Standards
  • Unterstützung bei Maßnahmen zur Transparenz und Vermittlung der Projektergebnisse


Einstellungsvoraussetzungen:

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Magister/Master) in europäischer Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft oder eines anderen einschlägigen Studienfachs
  • Wissenschaftlicher Schwerpunkt im Bereich Provenienzforschung (NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut)
  • Berufserfahrung in der NS-Provenienzforschung
  • Erfahrung im Archivwesen und in der Auswertung von Quellenmaterial
  • Vertiefte Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus
  • Deutschkenntnisse Niveau C2
  • Englischkenntnisse Niveau C1 und ggf. weitere Sprachkenntnisse
  • Hohes Maß an Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Sensibilität für die politische und historische Bedeutung der Forschungsarbeit
  • praktische Erfahrungen in der Museumsarbeit wünschenswert
  • Interesse am aktuellen Diskurs zu NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern


Das dürfen Sie von uns erwarten:

  • Eine befristete Vollzeittätigkeit
  • Bezahlung nach TV-H, Entgeltgruppe 13
  • Umfangreiche Zusatzleistungen nach Tarifvertrag: Jahressonderzahlung, Zusatzrente VBL, Kinderzulage, Hessen Ticket
  • Attraktive Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Mobiles Arbeiten) zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Weiterqualifikation in der Provenienzforschung

Das Land Hessen trifft seine Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und Leistung. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, wird die Erhöhung des Frauenanteils angestrebt und daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bei gleicher Eignung werden Menschen mit Behinderung vorrangig berücksichtigt.


Bewerbung:

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (idealerweise zusammengefasst als ein PDF-Dokument) sind bitte bis zum 05.07.2026 über das Bewerbungsportal einzureichen.

Ansprechpartnerin für Fragen zum Bewerbungsverfahren:
Patricia Becker-Matthews, Verwaltungsleitung Museum Wiesbaden, Tel.: 0611 / 335 – 2197

Ansprechpartnerin für fachliche Fragen:
Miriam Olivia Merz, Zentrale Stelle für Provenienzforschung Hessen, Tel. 0611 /335 – 2275

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