Dauerausstellung
Ästhetik der Natur

Die Dauerausstellung der Naturhistorischen Sammlungen „Ästhetik der Natur“ schlägt mit ihren vier Themenräumen Form, Farbe, Bewegung und Zeit eine Brücke zwischen Kunst und Natur. Das Beobachten und Beschreiben der Natur steht dabei im Mittelpunkt. Auf den Spuren der Erd- und Evolutionsgeschichte wird die formenreiche und farbenprächtige Vielfalt der Natur präsentiert.

Farbe

Die Farben und Muster der Natur rufen Begeisterung, Staunen und Verwunderung hervor: Der auffällige Federschmuck der männlichen Pfauen, das funktional weiße Fell der Eisbären, die abschreckenden Augenfärbungen und baumrindenähnlichen Muster auf Schmetterlingsflügeln. Das alles sind Erscheinungen, die im Laufe der Evolution entstanden sind. Über tausend Schmetterlinge, hunderte von Vögeln, zahlreiche Säugetiere und Pflanzen vermitteln einen Eindruck von den unterschiedlichen Strategien und allgemeinen Regeln des Tarnens und Täuschens, des Werbens und Warnens. 

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Form

Der Formenreichtum der Natur scheint unerschöpflich zu sein. Muscheln, deren Schalen in zarte Falten gelegt oder in wuchtigen Würfeln ausgebildet sind. Schnecken, die ihr Haus mit anderen Schneckenhäusern bestücken. Manche Krebse haben hochspezialisierte Schwimmbeine, die Anderen imponieren mit mächtigen Scheren. Seesterne gleichen Blumen und die Schönheit der zarten Stacheln mancher Seeigel lässt deren Gefährlichkeit in Vergessenheit geraten.

Bewegung

Was lebt, bewegt sich, sei es im Wasser, auf dem Land oder in der Luft. In der Ausstellung können die Besucher:innen ganz dicht an freiplatzierte Schaustücke herantreten und die Kraft und Eleganz der Tiere beim Schwimmen, Laufen und Fliegen erleben.

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Zeit

Mit Versteinerungen aus der Region blickt die Ausstellung auf die Entstehungsgeschichte der heutigen Tiere und Pflanzen zurück. Vor 400 Millionen Jahren, als Hessen noch ein großes Meer war, lebten hier Schwämme, Korallen, Seelilien, Muscheln, Schnecken und Tintenfische.

Präparation im Museum Wiesbaden

Das A und O Naturhistorischer Ausstellungen sind Präparate — ob von Pflanzen oder Tieren; sie erwecken die Natur im Museum zum Leben. Ein getreues Abbild der Natur kann und will eine Ausstellung jedoch nicht sein, auch wenn es gilt, die Exponate so naturgetreu wie nur möglich zu präsentieren. 


Wissenschaft & Forschung

Museen sind Orte des Sammelns, Bewahrens, Präsentierens; sie haben einen Bildungsauftrag und sind ebenso Forschungseinrichtungen. So befindet sich im Museum Wiesbaden beispielsweise der internationale Informationsknoten für die Tierfamilie der Raubfliegen.

Zeichnen in der Dauerausstellung

Wieviele Beine besitzt die Vogelspinne und wie verlaufen die Streifen über den Zebrakörper? Vieles können wir im Vorbeigehen betrachten und dennoch bleibt wenig davon in unserem Gedächtnis haften. Ein Objekt tatsächlich zu erkennen, bedarf besonderer Techniken. Dabei bleiben Auge und Hand die bedeutendsten Hilfsmittel. Richtig eingesetzt, helfen sie die Wahrnehmung zu vertiefen und das Gedächtnis zu erweitern.

Bildungsangebotefür pädagogische Gruppen

Das Museum Wiesbaden bietet eine Vielzahl an Veranstaltungen für jede Altersklasse an. Ob Führungen, Workshops für Kitas und Schulen, Lehrerfortbildungen, Angebote für Studierende, private Gruppen oder Familien mit Kindern.

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