Teilbereiche der „Alten Meister“ sind am Do., 16.4., Di., 21.4., Di., 28.4. und Di., 5.5. geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.
9 Sep 27 — 14 Mai 28
Alexej von Jawlensky, Selbstporträt, 1912, Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert
Anlässlich der Übergabe des bislang in der Schweiz am Lago Maggiore befindlichen Jawlensky Archivs an das Museum Wiesbaden im Jahr 2025 wird die umfangreiche Jawlensky-Sammlung unter dem Titel „Alexej von Jawlensky — Privat“ neu inszeniert. Erstmals werden wichtige Teile des Archivs, das Korrespondenzen, Adressbücher, historische Fotografien bis hin zu selbst entworfenen Schmuckstücken oder den bunten Seidenfliegen, die der elegante Jawlensky stets trug, in die Präsentation eingebunden und öffentlich gemacht. Im Zentrum steht ein lebendiger „Archiv“-Raum, in dem anhand von Objekten aus dem „Haushalt Jawlensky“ die unterschiedlichen Lebensorte (Moskau, München, Ascona, Wiesbaden) der Familie Jawlensky entdeckt werden können.
Durch die attraktiven Memorabilia, die nah an die komplexe Lebenswirklichkeit des Künstlers heranführen, entsteht ein neuer Zugang zur emotionalen Farbmalerei des Blauen Reiter-Künstlers. Die berühmte „Dame mit Fächer“ wird mit dem chinesischen Fächer, den Jawlensky seiner geliebten Helene Nesnakomoff in München schenkte, in Beziehung gebracht oder die bekannten „Abstrakten Köpfe“ aus den 1920er-Jahren mit dem eleganten silbernen Art Deco-Schmuckanhänger „Zärtlichkeit“.
Ergänzt wird die Präsentation durch Werke befreundeter Künstlerinnen und Künstler seines Umfelds: Pierre-Paul Girieud, Ida Kerkovius, Wilhelm Lehmbruck, Maria Franck-Marc, Gabriele Münter, Ilja Repin, Emmy (Galka) Scheyer oder Marianne von Werefkin.