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Von Mammuts und Höhlenbären haben wir bereits gehört und ihre Knochen bewundert. Dank fantastischer Rekonstruktionen wird das Museum Wiesbaden zum Einfallstor in eine Zeit von vor 30.000 bis 15.000 Jahren: Die letzte Kaltzeit herrscht und unsere Vorfahren leben in einer uns fremden Landschaft. Vergleichbar mit einer Safari in den Savannen Afrikas, können die Besucher in der Eiszeit-Safari den „Big Five“ der Vorzeit begegnen und diese während ihrer Zeitreise selbst erforschen. Hilfreich stehen dabei die Scouts Urs und Lena zur Seite, die ihr Leben in der kaltzeitlichen Serengeti vorstellen. Die Reiseleitung haben die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim übernommen, die diese Wanderausstellung bereitstellen.

Neben 60 Lebendrekonstruktionen von Wollnashörnern, Höhlenlöwen, Riesenhirschen und weiteren Säugetieren, widmet sich die Ausstellung auch deren Fossilien: Originalfunde aus unserer Region — von Lahn, Main und Rhein — sind ebenso erlebbar, wie die Artefakte unserer direkten Vorfahren. In Igstadt beispielsweise jagten Pferdejäger und badeten in den heißen Quellen Wiesbadens.
An der Lahn lebten Menschen, die uns ihren Schmuck hinterließen und am Rhein entstanden tausende von Tier- und Menschendarstellungen auf Schiefertafeln.
Mitmachstationen machen die Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis für Kinder wie für Erwachsene. Dazu gibt es als Begleitbuch einen passenden Eiszeit-Reiseführer und ein Kinderheft, damit die Erinnerungen nach der Rückkehr in den modernen Alltag lebendig bleiben.