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Südliches Afrika

25 Okt — 1 Aug 21

Junges Zebra. Foto: Museum Wiesbaden ⁄ Bernd Fickert

Keine andere Region der Welt wäre typischer für Savanne, wilde Tiere und Safari. Die Landschaften reichen von den grasbedeckten feuchten Ebenen des Okavangodeltas bis zur Wüste Namib. Die Naturhistorischen Sammlungen stellen in einer großen Ausstellung verschiedene Naturräume des südlichen Afrikas vor. Die Besucher*innen entdecken dabei auch im Wasser lebende Nilpferde, Löwen, Zebras und die Spießböcke der Namib. Nicht immer ist das Zusammenleben friedlich. Komplexe Beziehungen zwischen Fressen und Gefressen- Werden, Tarnen, Täuschen und Warnen haben sich aufgebaut, deren Ursprünge auch im Zentrum des ehemaligen Gondwanas liegen. Besonders die Region um das Kap der Guten Hoffnung ist ein wahrer Hotspot. Eingeschlossen von Namib und Karoo, konnte sich hier eine unglaubliche Anzahl einmaliger Pflanzen- und Tierarten etablieren, die Botaniker sogar dazu veranlassten, die kleine Region zu einem eigenen Florenreich zu erheben. Auch die Natur historischen Sammlungen beherbergen besondere Schätze, wie die Kaplöwen, die bereits im 19. Jahrhundert ausstarben und jetzt noch einmal das Licht der Öffentlichkeit suchen. Menschen leben seit Anbeginn ihrer Existenz im südlichen Afrika in und mit der Natur. Nicht immer konfliktfrei. Das zunehmende Streben nach Kulturland steht dabei einer nachhaltigen Nutzung im Weg und lässt unberührte Flächen verschwinden. Die Ausstellung thematisiert auch dies und erlaubt einen Blick auf diesen Landstrich jenseits der gängigen Klischees.

Kalender

Hier finden Sie das Begleitprogramm zur Ausstellung, sobald es im Veranstaltungskalender veröffentlich wurde.